Dezember

Impuls

Bewegt in einen anderen Advent?!

Ein Advent ohne Bewegung, ohne Tanz? Sicher nicht in der uns gewohnten Form, in der vollen Gemeinschaft mit anderen, in der Fülle unseres Erlebens – aber vielleicht beflügelt von unserer Fantasie und Kreativität, von einer verschärften Wahrnehmung, von neuer Wertschätzung für Kleines und Unscheinbares.

„Im Dunkel der Nacht warte ich aufs Dämmern Deines Lichts.“ So lautet der erste Satz eines Psalmgedichts von Jyoti Sahi aus Indien (Missionswissenschaftliches Institut Missio: Aus Psalmen leben).

Was heißt für mich warten in dieser Zeit der Herausforderung?

Ungeduldig auf der Stelle treten? Sehnsüchtig harren auf Er-lösung, Befreiung? Äußerlich unbewegt, in innerer Bewegung? Gelassen oder in Anspannung? Einen Schritt hinein ins Dunkle wagen, horchend, schauend, hoffend? Selbst schon ein Licht anzünden, um der Dunkelheit die Schärfe zu nehmen?

Wo finde ich mich? Heute? Gestern? Morgen?

Lasst uns ein Licht anzünden,

auf dass es hell werde in uns

und um uns herum!

Genau das haben wir getan bei unserer Zoom-Mitgliederversammlung im November. Jede/jeder hat eine Kerze angezündet und wir haben mit unserem Licht in den Händen vor dem Bildschirm getanzt. Ein Flackern und Strahlen - eine wunderbare Lichtvermehrung, die unsere Herzen berührt, unsere Gesichter zu einem Lächeln verwandelt, uns die Verbundenheit miteinander hat spüren lassen.

Deshalb ermutigen wir uns gegenseitig zur Be-weg-ung, lassen uns bewegen, um dem Dämmern des Lichts wartend entgegen zu tanzen!

Im Wohnzimmer, draußen, vor dem Bildschirm – beim Jerusalem Dance Challenge, mit segnenden Händen, mit Gebetsgebärden im Gottesdienst mit Maske am Platz, im Stehen, im Sitzen, mit kleinsten kaum spürbaren Bewegungen…. und was Euch sonst noch alles so einfällt.

Ja, wir gehen bewegt in einen anderen Advent.

Eine gesegnete Zeit wünscht

Claudia Schimmer

 

Bild1Bild2Bild3

 

 

 

Bild4Bild5Bild6

 

 

 

Bild7Bild8