Ukraine

 

Aus dem Newsletter vom 10. März 2022

Mit Entsetzen und Trauer nehmen wir die Nachrichten aus der Ukraine wahr. Der CAT-Vorstand möchte an der Seite des ukrainischen Volkes stehen, das unter diesem Krieg leidet. Wir wollen mit einer Spende für die Katastrophenhilfe ein Zeichen der Solidarität setzen und dazu beitragen, dass der Bevölkerung schnell und wirksam jede erdenkliche humanitäre Hilfe zukommt.

Unter dem Hashtag #standwithukraine finden weltweit viele Aktionen und Protestmärsche statt.
Wir Tänzer:innen haben unsere Kunst, um ein Zeichen der Solidarität zu setzen. Tanz ist selbst Widerstand gegen lebensfeindliche Mächte, gegen Unterdrückung und Gewalt, Tanz ist Leben, Begegnung und Hoffnungskraft.


Schreibt uns, welche Aktionen euch einfallen, schickt Fotos von euren Tänzen oder Performances …
Manchmal reicht es ja auch schon, zu einem 15minütigen "Stand with Ukraine" einzuladen, das ein schweigendes Stehen sein kann, z.B. in farblich passender Kleidung - Oberteil blau, Unterteil gelb. Ihr seid ja kreativ... :-) 

Joanna Macy, die vor vielen Jahren mit traumatisierten Menschen in Nowosybkow gearbeitet hat, in der Nähe des zerstörten Atomkraftwerks Tschernobyl, nahm einen Tanz der Lettin Anastasia Geng, den Ulmentanz. Mit diesem Tanz konnten die Menschen an ihre Gefühle von Trauer herankommen und öffneten sich für die Arbeit an ihren Traumata. Sie fühlten sich nicht mehr so alleingelassen. Tanzt die Ulme, allein oder mit anderen.

Nähere Informationen zum monatlichen Ritual des Ulmentanzes findet ihr unter: http://ulmentanz.de/. Besonders schön ist es, bei der dritten Runde des Tanzes Gebetsanliegen laut auszusprechen - für die Menschen in der Ukraine, für den Frieden in der Welt und all das, was euch sonst noch bewegt.

Wir beten für die Menschen, an unseren Orten in den Friedensgebeten der Kirchengemeinden, allein zu Hause und immer, wenn wir daran denken.

Der CAT-Vorstand